Ratgeber · Für die Turnierleitung
Matchplay im Club: Software statt Excel-Liste
Clubmeisterschaft im Lochspiel, Ryder Cup gegen den Nachbarclub oder eine Matchplay-Serie über die Saison laufen in vielen Clubs über eine Excel-Tabelle, einen Aushang und viele Nachrichten hin und her. Das geht, solange eine Person den Überblick behält. Hier steht, was eine Turnierverwaltung dabei übernehmen sollte und woran ihr eine passende erkennt.
Christian Grundner, Golf Buddy Cup ·
Wo die Excel-Liste an ihre Grenzen kommt
- Anmeldung. Zusagen kommen per Mail, Telefon und am Tresen. Wer ist drin, wer auf der Warteliste, wer hat seinen HCPI noch nicht genannt?
- Vorgaben. Im Matchplay zählt die Differenz der Spielvorgaben zum Gegner, und je Spielform zählt ein anderer Anteil davon. Das von Hand für jedes Match zu rechnen kostet Zeit und erzeugt Diskussionen am ersten Abschlag.
- Termine und Fristen. Im K.o.-System spielt jede Paarung zu ihrem eigenen Termin. Wer hat schon gespielt, wer nicht, und was passiert, wenn die Frist abläuft?
- Ergebnisse. Die Scorekarte landet als Foto im Chat oder gar nicht. Bis der Stand am Aushang aktuell ist, vergehen Tage.
- Zuschauer. Wer nicht spielt, will trotzdem wissen, wie es steht. Mit Excel erfährt er es frühestens am Abend.
Was eine Software für Matchplay können sollte
Die Turnierformen, die ihr spielt. Ryder Cup mit zwei Teams und mehreren Sessions, K.o.-System mit Turnierbaum, Freilosen, Stechen bei All Square und auf Wunsch Hoffnungsrunde.
Je Session oder Runde eine eigene Spielform. Einzel, Four-Ball (Vierball), Foursome (klassischer Vierer), dazu Greensome oder Scramble für lockere Runden.
Vorgaben automatisch. Spielvorgabe aus HCPI, Abschlag und Platz, Anteil je Spielform, Verteilung der Schläge auf die Löcher nach der Vorgabenverteilung für Damen oder Herren. Am ersten Abschlag rechnet niemand mehr.
Anmeldung über einen Link. Einzeln oder als Team, mit HCPI. Die Turnierleitung nimmt an oder lehnt ab.
Ergebnisse von den Spielern selbst. Loch für Loch auf dem Handy, auch ohne Netz auf dem Platz. Die Turnierleitung greift nur ein, wenn jemand vergisst, sein Match abzuschließen.
Live-Stand per Link. Für Spieler und Zuschauer, bei öffentlichen Turnieren ohne Login.
Fristen und Vorabend-Mail. Im K.o. hat jede Runde eine Frist. Am Vorabend eines K.o.-Matches bekommen beide Seiten eine Mail mit Gegner, Startzeit und Platz.
Wie Buddy Cup das löst
Buddy Cup ist eine Turnierverwaltung nur für Matchplay. Ein Assistent fragt Spielerzahl, Tage und Platz ab und schlägt Spielplan und Spielformen vor. Im Leitstand seht ihr Teilnehmerfeld, Spielplan oder Turnierbaum, Fristen und Mails an einem Ort. Die Vorgaben rechnet die App nach dem WHS-Standard oder, wenn ihr das so ausschreibt, im Club-Modus mit ¾. Die Spieler tragen ihre Matches selbst ein, die Turnierseite zeigt den Stand, sobald die Eingabe übertragen ist. So geht's im Detail
Wofür eure Club-Software zuständig bleibt
Buddy Cup ersetzt keine Club-Software. Den HCPI führt euer Club oder der Verband. Buddy Cup meldet keine Ergebnisse ans Handicap. Startzeiten, Greenfee und Mitglieder bleiben, wo sie sind, ebenso Zählspielturniere. Buddy Cup übernimmt das Matchplay, also den Teil, für den es sonst die Excel-Liste gibt.
Was es kostet
Anlegen und Ausprobieren ist kostenlos. Bezahlt wird erst beim Veröffentlichen, einmal je Turnier, gestaffelt nach Spielerzahl. Kein Abo. Mitspielen kostet nichts. Zu den Preisen